Tagebuch 03-2013




Eigentlich wollte der legendäre Musikkritiker Dr. Kevin Pölzig von der Illustrierten Klempnerzeitung ein paar lobende Worte über unseren letzten Auftritt schreiben, doch leider war ihm unser Bestechungsgeld zu popelig. Zum Glück hat sich aber die berühmte Kolumnistin und CCB-Sponsorin Frau Bergmann bereit erklärt, ihre Eindrücke zum besagten Konzert zu Papier bringen.

Auf geht’s!

 

Gestern, 8.3.2013, im ANNO:

Jau, da bin ich heute früh 11.47 Uhr wach geworden – war ja widder ne lange Nacht mit de Krampen. Komisch – ich krächze wie’n Kückelhahn, woher dat wohl kommt?  Vom mitsingen? Jaaah, dat könnt et sein. Abber is ja auch zu schön, all die „ollen“ Songs mitzusingen, gottseidank hört den gemischten Chor ja nömmes, dat übertönen die Jungens doch locker! Hach, un (besonders bei den Mädels) hängt ja fast an jedem Liedchen ne Erinnerung an die 1. die 2. die 3. Liebe un sowat all. Jo, richtig schön, die Häärkes auf mein Arm stellen sich schon widder hoch...

Aber wat red ich, eigentlich wollt ich ja von de Musik erzählen. Et war supitrupi – eben DIE KRAMPEN. Obwohl et ja im Anno keine Scheinwerfer gibt, haben die Burschen geschwitzt wie sonst wat, un de Tante Hilde (Dipl.-Ing.) hatte mal nen freien Abend. Is ja dann auch mal nett.

Ja, ja, is schon harte Maloche so’n Auftritt –aber  alle ham Spaß an de Backe, die Musiker un die Gruppis.

Un wenn einem dann mal en Tönken irgendwie komisch vorkam, ich sach euch: Dat war kein Fehler, ne, dat is künstlerische Freiheit! (Die Musiker sagen ja immer: Wat is schon 'n halber schräger Ton unter Freunden? NIX!). Wie gesacht, war schön, schön, schön!

Aber in der Atmosfähre vom Anno – dat muss einen ja inspirieren! Überall an de Wände hängen de Engelkes und et Maria rum un passen auf. Un genau im Kreuz von de Bänd da tronte der olle Bismarck und guckte streng auf die Musikanten runter, hat sich abber nich gemuckt!

So, dat war et fürn Augenblick, wir sehn uns ja schon am Freitag (15.3.) widder im CCB, woll!?

Un tschüss!
Eure
Frau Bergmann (noch müde)

 



9.3.2013: Boah ey, ich sehe gerade, dass wir schon weit über 10.000 Besucher auf diesen Seiten hatten!
 


10.3.2013: Die Kanzelbunzlerin hat gerade angerufen und gefragt, wo denn die Tagebucheinträge für den Februar (02-2013) abgelegt worden sind. Die mussten diesmal wegen unerwartet überbordender beruflicher Aktivitäten des KrampenKnechtes leider ausfallen.